Willkommen

Sie besuchen die Homepage der Praxis für integrale Körpertherapie von Kerstin Landau. Seit nunmehr über zehn Jahren praktiziere ich selbstständig als zertifizierte Rolferin, mit anhaltender Begeisterung für die Methode.

Als Heilpraktikerin biete ich Ihnen Osteopathische Techniken, Faszien- und Membrantechniken sowie Rolfing als manuelle Behandlungen. Aus dem Bereich der Traumatherapie ist es Somatic Experiencing nach Peter Levine. Darüber hinaus vermittele ich verschiedene Formen aus dem Tai Ji und Qi Gong.

Diese Methoden können sowohl therapeutisch als auch präventiv angewendet werden. Sie bieten kraftvolle Hilfen, die unseren Körper auf sanfte Art unterstützen, in sein inneres und äußeres Gleichgeweicht – körperlich, psychisch, seelisch, geistig – zurück zu finden.

Ich freue mich über Ihren Besuch auf dieser Website,
zu Terminvereinbarungen oder Fragen sprechen Sie mich gern direkt an:
info-at-KerstinLandau.de
+49 (0)176 – 800 50 442

Mitgliedschaften:
European Rolfing AssociationRolfing Verband Deutschland e.V.Somatic Experiencing Deutschland e.V.

Sprachen:
Deutsch, Englisch, Spanisch

Osteopathische Techniken

„Alles Leben ist Bewegung.
Dort wo Bewegung gestört ist, beginnt Krankheit.“
( Andrew Taylor Still )

Osteopathie ist eine spezielle Form der manuellen Therapie, begründet wurde sie vor über 140 Jahren vom amerikanischen Arzt Andrew Tailor Still. Heute wird sie meist in drei Hauptbereiche untergliedert, die Parietale Osteopathie, die sich auf den Bewegungsapparat bezieht, die Viszerale Osteopathie, die sich auf die inneren Organe bezieht und die Kraniosakrale Osteopathie, die die Behandlung des Schädles, des Kreuzbeines sowie des Gehirns- und Rückenmarkssystem beinhaltet.

In meiner Praxis setze ich Osteopathische Techniken ein. Sie beruhen auf einem ganzheitlichen Verständnis des menschlichen Organismus.

Statt unmittelbar Symptome zu behandeln, werden die zugrunde liegenden Ursachen von Funktionsstörungen und Blockaden im Rahmen einer eingehenden Diagnose gesucht.

Gezielte manuelle Interventionen dienen der Mobilisierung und Auflösung von Bewegungseinschränkungen sowie der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers.

Rolfing®

„Wir alle haben unsere eigene Art gefunden mit der Schwerkraft umzugehen. Rolfing unterstützt uns dabei, dass Aufrichtung mühelos wird.“

Rolfing® ist ein manuelles Behandlungsverfahren, das in den 40er Jahren von Dr. Ida Rolf entwickelt wurde. Es dient der Verbesserung von Struktur, Haltung und Bewegung des menschlichen Körpers.

Fehlhaltungen werden gezielt ausgeglichen. Der Körper wird in der Schwerkraft wieder ins Lot gebracht. Sie profitieren durch eine aufrechtere Haltung, mehr Standsicherheit und verfügen über mehr Beweglichkeit und Bewegungsspielraum.

Ziel ist die Harmonisierung Ihres persönlichen körperlichen und seelisch- geistigen Gleichgewichts. Für viele Klienten zeigt sich dies dadurch, dass sich ihr Körper wieder besser anfühlt, alles mehr am richtigen Platz ist und sie in die eigene Kraft kommen.

Die Empfindung eines deutlich veränderten Körpergefühls begleitet für viele Klienten typischerweise diesen Prozess. Die Verbesserung von Beweglichkeit und der erneute Zugang zu verloren geglaubten Möglichkeiten des Körpers wird häufig überrascht berichtet.

Effizienz und Nachhaltigkeit bei der Veränderung von Körperstrukturen sind das Besondere an Rolfing®.

Wie es funktioniert

„Man bewegt das Bindegewebe an die Stelle, an die es wirklich gehört.“
Dr. Ida P. Rolf

In zehn systematisch aufeinander aufbauenden Sitzungen arbeiten wir gemeinsam an Ihrer Körperstruktur und Ihren Bewegungsabläufen.

Gezielter mechanischer Druck, von ganz fein bis hin zu tiefgreifend, dient dem Therapeuten dazu Spannungsverhältnisse im Bindegewebe (Faszien) zu harmonisieren.

So kann, nach und nach ein neues Gleichgewicht der Strukturen im gesamten Körper erreicht werden. Rolfer ordnen dazu Faszien „schichtweise“ neu von oberflächlichen bis hin zu tiefen Gewebeschichten.

Während der Behandlung können ergänzend Bewegungsübungen eingesetzt werden. So wird das individuelle Zusammenspiel von Körperstruktur und Bewegungsmustern verbessert.

Ist der Körper im Lot, kann die Schwerkraft zur Aufrichtung beitragen.
Sie geschieht dann „wie von selbst“ – mühelos.

Eine Sitzung dauert ca. eine Stunde. Die Sitzungen finden meist im Abstand von zwei bis drei Wochen statt, andere Rhythmen sind möglich.

Basis der Behandlung ist die Analyse Ihrer Körperstruktur und Bewegungsmuster. Behandelt wird im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen. Sie unterstützen die Behandlung durch angeleitete Bewegungen, Ihren Atem und Ihre Aufmerksamkeit.

Wozu es sich eignet

„Rolfer arbeiten daran die Gesundheit zu aktivieren. Dies ist möglich, wenn man versteht, was das Muster ist, das Strukturbild des gesunden Zustandes.“
Dr. Ida P. Rolf

Rolfing dient mit seinem ganzheitlichen Ansatz vor allem der persönlichen Gesundheitsvorsorge. Es ist angelegt zur Verbesserung von Struktur, Haltung und Bewegung. Damit trägt es effektiv zur Vorbeugung von Beschwerdebildern und einem gesteigerten Wohlbefinden bei.

Symptome werden als Auswirkungen eines strukturellen Ungleichgewichts verstanden.
Rolfer balancieren daher den ganzen Menschen, statt primär symptomorientiert zu arbeiten.

Verbessern sich Struktur, Haltung und Bewegung, so kann sich dies auch positiv auf Beschwerden des Bewegungs- und Halteapparates auswirken. Z.B. bei Nacken- und Schulterschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Rücken- oder Ischiasschmerzen, die ihre Ursache in Fehlspannungen, Fehlhaltungen, einseitigen Belastungen oder ungünstigen Bewegungsmustern haben.

Sportler, Tänzer und Musiker beispielsweise schätzen die neue Balance und mehr Effizienz und Leichtigkeit bei Bewegungen.

Weiterführende Links zu Rolfing® / Struktureller Integration:

ERA – European Rolfing Association
RVD – Rolfing Verband Deutschland
Dr. Ida Rolf Institute

Somatic Experiencing®

„Der Schlüssel zur Traumaheilung ist nicht, das Trauma wieder zu erleben, sondern neue Erfahrungen im Körper zu schaffen.“
Dr. Peter A. Levine

Somatic Experiencing (SE) ist eine Methode zur positiven, schonenden und nachhaltigen Veränderung der Folgeerscheinungen von traumatischen Ereignissen. Sie wurde von Peter Levine entwickelt und kann differenziert auf verschiedenste Arten von Traumata angewendet werden.

Meist denken Menschen bei dem Begriff Trauma an äußerst schwierige Erfahrungen. Häufig wird davon ausgegangen, dass deren Wirkung prägend, dauerhaft und nicht veränderbar ist.

Im SE wird ein Trauma bzw. dessen Folgeerscheinungen nicht grundsätzlich als eine hinzunehmende unveränderliche Tatsache verstanden.

Neueste Forschungen in diesem Bereich zeigen, dass deutliche Verbesserungen dieser Nachwirkungen möglich sind z.T. bis hin zu einem Leben ohne Beeinträchtigung durch diese.

Was ist ein Trauma?

Ein Trauma kann durch jedes Ereignis entstehen, das uns in ein Gefühl von Hilflosigkeit und Überwältigung versetzt.

Ursache können z.B. Verkehrsunfälle, Stürze, Operationen schwere Krankheiten, eine schwierige Geburt, der Verlust einer wichtigen Person in unserem Leben, die Erfahrung von Gewalt, Krieg, Missbrauch oder Naturkatastrophen sein.

Gesteuert von unserem autonomen Nervensystem (ANS) reagieren wir üblicherweise auf solche überwältigenden Erfahrungen mit Flucht, Kampf oder dem Totstellreflex. Der Körper stellt dazu sehr viel Energie zur Verfügung.

Wird diese Energie nicht für Kampf oder Flucht genutzt oder nach der Erstarrung von selbst gelöst (Tiere bspw. schütteln sich), so kann sie im menschlichen Körper Traumasymptome verursachen.

Die normale biologische Funktion des ANS, die auch die „Entladung“ dieser Überlebensenergie beinhaltet, ist dann nicht vollständig abgelaufen. Ein unvollständig gebliebener Ablauf, den wir nachträglich mit Hilfe von SE zum Abschluss bringen können. 

Gleichzeitig geht dieser unterbrochene Prozess meist damit einher, dass das autonome Nervensystem anschließend weniger flexibel ist. Es kommt schneller an seine Belastungsgrenze, sobald ein äußeres Ereignis als bedrohlich wahrgenommen wird.

Welche Symptomatiken können Infolge eines Traumas auftreten?

Körperliche Symptome können z. B. sein chronische Schmerzen ohne klare Ursache, chronische Kopfschmerzen, Migräne, Schleudertrauma, Störungen des Magen-Darm-Traktes, Allergien, Gleichgewichtsstörungen. Störungen des Nervensystems, wie z. B. der Augen oder Ohren.

Im psychischen Bereich können sich Folgen eines Traumas äußern in z. B. Depressionen, Schlafstörungen, starken chron. Erschöpfungszuständen, dem Gefühl innerer Leere, Ängsten bis hin zu Panik. Begleitend tauchen häufig Gefühle von Schuld und Scham auf sowie von Hilflosigkeit und Ohnmacht.

Traumabehandlung mit Somatic Experiencing (SE)

Somatic Experiencing ist eine sanfte, körperorientierte Methode, zur Neuverhandlung eines Traumas. Bei der Regulierung des autonomen Nervensystems wird sehr behutsam vorgegangen. Dabei werden die dem Menschen angeborenen Selbstheilungskräfte aktiviert.

Die Schaffung eines sicheren Rahmens und die Stabilisierung stehen am Beginn der Arbeit. Die Entdeckung vorhandener oder neuer Ressourcen, die zur Zeit des Ereignisses nicht da waren oder nicht verfügbar waren, bilden eine weitere Grundlage für mehr Sicherheit.

Die Arbeit findet meist im Gespräch statt. Das Gespräch dient dabei vorrangig dazu, innere Wahrnehmungen zu begleiten, die z.B. aus Gefühlen, Empfindungen, Bildern und Gedanken bestehen können.

Auf diese Weise treten wir in Kontakt mit dem autonomen Nervensystem, um dessen Selbstregulation anzustoßen. Als Folge entstehen neue Erfahrungen im Körper und unser autonomes Nervensystem findet zu seiner ganzen natürlichen Schwingungsbreite zwischen Anspannung und Entspannung zurück.

Gearbeitet wird gezielt in möglichst kleinen Schritten. Die Entladung der im Nervensystem gebunden Energie und die Selbstregulation und Integration sind dann umso effektiver und schonender.

Der Kontakt zum eigenen Körper kann neu hergestellt werden, die Wiederherstellung ggf. unterbrochener Verteidigungsreaktionen kann stattfinden, sowie eine Neubewertung von Inhalten. Erklärungen helfen zu verstehen, was im eigenen Körper geschieht und wie Symptome damit zusammenhängen.

So kann ein Ereignis zu einer Erfahrung werden, die nicht länger das Leben bestimmt. Selbst wenn darüber gesprochen wird, findet keine Aktivierung im ANS mehr statt. Dies ist auch bei schon lange zurückliegenden Ereignissen immer noch möglich.

Weiterführende Informationen zu Somatic Experiencing:

Somatic Experiencing  e. V.
ease – European Association for Somatic Experiencing
Somatic Experiencing Trauma Institute

Demo:
Schweizer Radprofi Roy Hinnen nach Sturz

Sehr guter Comic zur Funktionsweise des Autonomen Nervensystems (Englisch)

Tai Ji / Qi Gong

„Dance is discovery, discovery, discovery.“
Martha Graham

Wir tanzen Tai Ji / Qi Gong – Meditation in Bewegung

Das Angebot umfasst die Vermittlung verschiedener Formen des Tai Ji – Qi Gong für Einzelpersonen oder kleine Gruppen. Anfänger und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen.

Tai Ji und Qi Gong entstammt als ganzheitliche Bewegungskunst dem Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin. Es trainiert, übt, mobilisiert und kultiviert das Qi, bringt so Latentes zur Entfaltung.

„Der Mensch lebt inmitten von Qi,
und Qi erfüllt den Menschen.
Von Himmel und Erde bis zu den 10000 Wesen,
alles bedarf des Qi, um zu leben.
Wer das Qi zu führen weiß,
nährt im Inneren seinen Körper und wehrt
nach außen hin schädigende Einflüsse ab.“

Ge Hong (320 n. C.) Baopuzi

Damit zielt es auf positive, gesundheitliche Wirkungen durch die Anregung und den Ausgleich innerer Energieflüsse – auf Harmonisierung, Reinigung, Heilung und Stärkung einzelner Organe sowie den in der TCM damit zusätzlich verbundenen Wirkbeziehungen.

Dies wird durch bewusstes Spüren und Leiten des Qi (der inneren Energie) sowie, fließende Bewegungen erzeugt. Gleichzeitig führt es zur Kräftigung, Stärkung und Flexibilisierung des gesamten Bewegungsapparates. Besonderes Augenmerk erhalten Körperhaltung und Bewegung, Atmung und Vorstellungskraft.

Die Bewegungsformen sind oft inspiriert von Tieren, deren Qualitäten von Kraft, Bewegung und Ausdruck oder anderen Formen aus der Natur, wie z.B. Bäumen und Naturphänomenen wie Wolken oder Wellen. Gleichzeitig helfen die damit entstehenden inneren Bilder bei der Ausführung, inspirieren und leiten die inneren Bewegungen.

Aufmerksamkeit und Selbstwahrnehmung werden geschult und gebündelt. Durch die meditative Haltung während der Bewegung entstehen nach und nach Gelassenheit, Entspannung und Gewahrsein, zugleich ist der Mensch hellwach.

Während der Vermittlung der Formen wird auch auf den tieferen, transformierenden Aspekt hinter den Übungen eingegangen.